„Wir mischen mit!“
Aktionsplan der Familien zurUN-Konvention
Duderstadt 2. bis 5. Juni 2011
Das Kinder- und Jugendprogramm der Tagung
Unser Kinder- und Jugendbetreuerteam von links: Gebärdensprachdolmetscherin Dina Zander-Tabbert, Kristin Pelikan, Susann Krämer, Andreas Döltgen, Mascha Nandzik, Ronja Dietrich, Martin Zierold,
Claudia Kermer, Alex Walterhöfer, Clara Belz, Anna Grimm, Tina Simon,
Melanie Stampaert, Ludwig Herb
Den Bericht der jeweiligen Gruppe findet Ihr auch, wenn Ihr das entsprechende Plakat anklickt!
Zum Nachlesen der Flyer des Kinder- und Jugendprogrammes: HIER!
Der Video-Tagungsbericht von Andreas Kamps!
Bitte ein wenig Geduld. Das Video braucht etwas Zeit ;)
Bericht Gruppe Türkis (Krabbelgruppe, ca. 3 Jahre)
Samstag, den 4.05.11
Wir haben ein Wasserspaß Tag geplant,
aber zuerst haben wir gebastelt, einige Eltern waren dabei.
Die Kleinsten spielten während des Bastelns, sie waren sehr lebendig beim Spiel.
Sie waren sehr kreativ und hatten viel Phantasie. Das Basteln gestaltete sich schwierig, wenn es nicht so geklappt hat wie sie gerne wollten. Es war sehr schön das Lächeln vieler Kinder zu sehen, wenn sie dann doch Erfolg mit den Basteleien hatten.
Der Vormittag verging wie im Flug mit Spielen und Basteln.
Am Nachmittag kamen die Kinder und freuten sich auf den Planschpool.
Sie spielten darin und freuten sich dass die Sonne schien. Aber wir hatten einen Sonnenschirm bereitgestellt, so dass sie einen Schattenplatz hatten. Sie warfen sich Splash-Bälle zu, die für Wasser super geeignet sind. Man konnte sehen dass sie viel Spaß haben.
Nachher gingen wir auf den Spielplatz der so super war.
Die Kinder waren begeistert von diesem Spielplatz, es gab sogar ein kleines Holzhaus dort und wir backten viele Sandkuchen im Sandkasten.
Sie buddelten auch herum, sie waren sehr aktiv im Buddeln ;-).
Es gab auch Erfahrungsaustausch unter Eltern die ihre Kinder abholen wollten.
Das war schön zu sehen, wie sie sich unter-hielten. Die Eltern holten dann die Kindern ab zum Abendessen ;-).
Der Tag war super.:-)
Die tollsten Erlebnisse mit der Gruppe 4 8 Jahre alten Kinder waren der Ausflug ins Schwimmbad und die Kinderstadt! Bei beiden Ausflügen waren die älteren Kinder, die 8 12 Jährigen auch dabei, sodass wir eine ganz schön große Gruppe waren ;-).
Schwimmbad Am Freitag war das Wetter voll schön warm und so waren alle froh als wir nach einem langen Weg durch Duderstadt am Freibad ankamen. Hier muss ich wirklich noch mal alle Kinder loben: ihr habt super durchgehalten und seid alle super gelaufen, obwohl es lange gedauert hat ;-). Wir haben uns einen schönen Platz unter einem großen Baum gesucht und alle Handtücher ausgebreitet. Und Schwupps die Wupps waren die ersten Kinder umgezogen und sprangen ins Wasser. Als sie zurück kamen, bibberten die meisten vor Kälte. Das Wasser war sehr kalt. Also zogen wir mit den Handtüchern in die Sonne und so wurde allen wieder warm ;-).
Es gab eine Rutsche und ein paar Kinder, die schon gut schwimmen können sind auch ins tiefe Becken gesprungen. Ein paar Kinder waren so schlau und raffiniert, dass sie mich ausgetrickst haben und Schwups die Wupps wurde ich ins Wasser geschmissen ;-). Dann durften sich alle Kinder ein Eis aussuchen. Auf dem Rückweg zur Bushaltestelle gab es einen Unfall bei der Skateboardbahn, aber Gott sei Dank sind wir am Schluss doch alle heile wieder in der Jugendherberge angekommen.
Kinderstadt In der Kinderstadt gab es wirklich alles was das Herz begehrt: Trampoline, Kugelbecken, Hüpfburgen, Rutschen in allen Formen, ein Labyrinth, Karussells und vieles mehr!
Am tollsten das „Hüpfmeer“. Von unten wurde Luft rein geblasen. Wenn man auf einer Seite rauf gesprungen ist, blähte es sich auf der anderen Seit zu einem großen Berg auf.
Als alle Betreuer auf die eine Seite sprangen, flogen die Kinder im hohen Bogen in die Luft.
Zwei Kinder schafften es sogar kostenlos Gokart zu fahren, obwohl es normalerweise etwas kostet. Wahrscheinlich haben sie einfach so lieb geschaut, dass keiner mehr nein sagen konnte ;-). Zum Abschluss gab es schon wieder Eis und dann fuhren wir mit dem Bus heim, uui das war sehr heiß im Bus.
Insgesamt hat wirklich super viel Spaß gemacht mit euch !!
Am Samstag, den 4. Juni 2011 scheinte die Sonne ganz sommerlich über dem Pferdeberg. Wir waren mit unserer Gruppe im Sandkasten und es wurden in Alufolien gewickelte Bausteine, unsere sogenannten „Goldbarren“, von zwei Gruppen eifrig gesucht und gesammelt. Eine Gruppe gewann dieses Wettspiel, da sie mehr „Goldbarren“ als die andere Gruppe gefunden hatte. Ein anschließender Sandburgenwettbewerb stand an dem Tag auch auf dem Programm. Vier Gruppen ließen ihrer Fantasie freien Lauf und gestalteten ihre individuellen Burgen. Für ihre tollen Werke gab es Preise.
Danach verfolgten die Kinder gespannt die Geschichte „Wie Findus zu Petterson kam“ in Gebärdensprache mit Gero Scholtz. In der verbliebenen Zeit bis zum Mittagessen wurden bunte Pappmaché-Ballons und Perlenketten gebastelt und auf dem Spielplatz herumgetobt.
Dazu ein Artikel im „Göttinger Tageblatt“ über die Lesung. Ihr könnt ihn hier LESEN!
Nach dem Mittagessen machten sich die „blaue“ und die „grüne“ Gruppe gemeinsam auf den Weg. Unser Ziel war die Kinderstadt ein großer Indoor Spiel Park in Rosdorf, ungefähr 40km von Göttingen entfernt. Einige Bilder findet Ihr in der Gruppe der
4 bis 8jährigen.
Nach einer halbstündigen Busfahrt wurden die ersten Kinder schon ganz ungeduldig und wir waren endlich da! Als alle ihre Rucksäcke und Schuhe verstaut hatten, konnte es losgehen, wir stürzten uns ins Spielparadies... Ballbäder, eine Riesenrutsche, ein Kletterberg, ein Karussell, Trampolins, eine Pirateninsel...
Wir konnten uns kaum entschieden, was wir zuerst ausprobieren wollten! Auch wir Betreuer hatten Spaß daran, mit den Kindern zusammen durchs Labyrinth zu irren und um die Wette zu klettern. Nach einer Weile packten die ersten ihre Lunchpakete aus, während die anderen weiter durch den Park tobten. Der Nachmittag verging schnell und bevor uns der Bus um 17 Uhr wieder abholen sollte, sammelten wir uns alle um noch ein
Eis zu essen. Da die Tagung am nächsten Tag schon wieder vorbei sein sollte, war der Aus-flug ein schöner Abschluss unseres gemein-samen Wochenendes.
Team Jugend ließ sich dieses Jahr etwas Neues einfallen. Wir wollten den Jugendlichen die Chance geben, etwas besonderes zu machen. Deshalb organisierten wir einen Campingausflug.
Doch zunächst mussten wir mit einander warm werden. Dabei half uns die „Slackline“, ein Seil, dass zwischen zwei Bäume gespannt wird, welches man überqueren muss. Klingt leichter, als es ist. Diese Erfahrung machten auch unsere jugendlichen TeilnehmerInnen, die sich mit einigen Teamspielen auf der Slackline einander vertraut machten.
Anschließend planten wir gemeinsam unsere Tour. Die Teilnehmer mussten selbstständig überlegen, was wir zu Essen benötigen, was wir einpacken müssen und wie wir zum Zeltplatz kommen.
Dafür teilten wir uns also in 2 Teams auf. Die eine Gruppe war für Einkauf und Essen zuständig, die andere für die Routenplanung. Am Freitag, nach dem SignMob ging unser Ausflug los. Wir fuhren den ersten Teil der Strecke mit dem Bus bis Esplingerode. Dann wollten wir die restlichen 6 km Wandern, doch leider stellte „Gruppe Routenplanung“ mit Erschrecken fest, dass sie die Wanderkarte vergessen hatten. So mussten wir doch die konventionelle Strecke nach den Wegweisern gehen. Es stellte sich heraus, dass das aufgrund der Hitze dann doch gar nicht so schlimm war und so kamen wir platt aber froh, am zeitigen Abend auf dem Campingplatz an. Wir teilten die Zelte auf und es gab ein bescheidenes, dafür umso leckeres Abendbrot. Die Erkenntnis des Abends war: Nudeln im Grill-Glutbett kochen dauert 2 Stunden. :-)
Nun der Samstag-Bericht von einem Mitglied aus Gruppe Jugend:
„Am Samstagmorgen sind wir von der Sonne aufgeweckt worden. Nach einem wunder-baren Frühstück haben wir die Zelte abgebaut und die sonstigen Sachen zusammengepackt. Danach sind wir zum See gelaufen und haben es uns gemütlich gemacht. Dort haben wir den Tag mit Baden, Karten spielen, Essen und Sonnen verbracht. Einige (von der Gruppe) hatten leider Probleme mit dem natürlichen Zustand des Sees.
Um 16 Uhr haben wir dann die Sachen zusammen-gepackt und sind zur Bushaltestelle gehetzt. Leider mussten wir dort doch noch eine halbe Stunde auf den Bus warten. Als der Bus kam, sind wir zurück nach Duderstadt gefahren und von dort zurück zur Tagung gewandert. Unsere Ankunft wurde schon sehnsüchtig zum Gruppenfoto erwartet.“
Die Feedback- und Auswertungsrunde am Sonntag hat gezeigt, dass der erste Ausflug mit den Jugend-lichen eine gelungene Abwechslung war. Die Kritik, die uns die Jugendlichen mitteilten, hilft uns dabei das Angebot für die nächsten Tagungen zu verbessern.